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Bewegtes Leben

Eine Berg-Route mit Architektur-Interventionen

Autor: Chloe Lau Fotos: Adolf Bereuter

Vor zwei Jahrzehnten begann sich das Bergdorf Sibratsgfäll in Bewegung zu setzen. Starke Regenfälle hatten eine Großhangrutschung aus­ gelöst – auf diese überlegene Macht der Natur verweist die Georunde Rindberg und ver­ anschaulicht gleichzeitig, wie Leben in und mit der Landschaft trotzdem funktionieren kann. Acht Stationen zeigen nun ein Leben in Bewegung: wandernde Häuser, Tannen in Schräglage und dazwischen: Installationen von lnnauer­Matt Architekten und Büro Super aus Stahl und Beton.

Design Innauer-Matt Architekten Space Georunde Rindberg Adresse 6952 Sibratsgfäll, Österreich Fertigstellung 2015 Baukosten EUR 70.000,– Bauherr Gemeinde Sibratsgfäll Kooperation Büro Super / Stadelmann Konrad Bau GmbH

1 Felbers schiefes Haus
Wohnhäuser wandern hier jährlich mehrere Zentimeter. Das einstige Ferienhaus ist eine Attraktion: Um ganze 18 Meter hat es sich bis heute bewegt, ohne dabei größere Schäden erlitten zu haben. Ein Besuch des Hauses führt mit einer eigenen Ausstellung durch die bewegten Zeiten.

2 Das gewanderte Haus
Für die rutschenden Liegenschaften wurde eine ebenso flexible Lösung in Sachen Grenzziehung gefunden: Grundstücksgrenzen verschieben sich einfach entsprechend mit.

3 Wohnen in der Schräge
Mittlerweile hat man sich an die Lage – buchstäblich – gewöhnt. Die Sibratsgfäller gehen mit der bewegten Natur und präsentieren ihren einzigartigen Lebensraum. Die Installation „Wohnen in der Schräge“ verweist auf die neuen Baukonzepte, die durch doppelte Bodenplatten die Schräglage ausgleichen.

Die Runde ist ca. 4 Kilometer lang und dauert ohne Extra-Führung zwei Stunden

1 Felbers schiefes Haus
2 Das gewanderte Haus
3 Wohnen in der Schräge
4 Alles im Lot?
5 Die schiefe Tanne
6 Der Abriss
7 Die Marienkapelle
8 Das Gasthaus Alpenrose

5 Die schiefe Tanne
Die Natur macht auch vor ihren Schöpfungen nicht halt. Krumme, witterungsgeschädigte Tannen wie diese stellen eine Gefahr für alles Umliegende dar. Zum Glück wurde sie durch Anseilen gesichert und bleibt somit erhalten.

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